Wir geben den Anstoß.
Wir bringen Menschen, Ideen
und Verantwortung zusammen.

Die Stiftung

Kuratorium

Das Stiftungskuratorium berät die MSAO FUTURE FOUNDATION bei ihrer Projektgestaltung.

Präsidentin

INES MIERSCH-SÜSS ist seit 2017 Präsidentin der MSAO FUTURE FOUNDATION im Ehrenamt. Sie kuratiert die Zukunftsprojekte und baut das Engagement Profil der Stiftung auf. Sie bringt eine reiche, internationale Erfahrung beim Management komplexer Projekte, dem Verhandeln mit fachübergreifenden Partnern und der Kommunikation innovativer Themen in diese Tätigkeit ein.

Ines Miersch-Süß ist Inhaberin von MSAO (MIERSCH-SUESS ARCHITECTURAL OFFICES), dem Design- und Ingenieurbüro für Perspektiven an Orten der Veränderung und Erneuerung. Die Geschäftsfelder sind Innovationsthemen, Zukunftsthemen der Gemeinschaft, Arbeitswelten und Nachhaltigkeit. Ihr persönlicher Fokus lag bis 2017 zwei Jahrzehnte lang auf Museumsprojekten in Deutschland. Von 2009 bis 2011 war sie Projektleiterin für den Innenausbau des Humboldtforums im Berliner Schloss. Zwischen 2001 und 2010 erhielt sie zudem zahlreiche Lehraufträge zu den Themen Projektmanagement, World Heritage und Museumsbau. Von 1997 an war sie zehn Jahre lang Beraterin für das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und als solche für die Entwicklung von Großprojekten der Museumslandschaft des Freistaates Sachsen zuständig. Sie erwarb ihr Ingenieurdiplom nach einem Studium der Architektur an der Technischen Universität Dresden sowie an der Écolé d’Architecture Nanterre-La Défense in Paris und war Stipendiatin des Centre International des Étudiants et Stagiaires sowie des Centro Internazionale di Studi di Architettura di Andrea Palladio in Vicenza. Sie spricht vier Fremdsprachen.

STIFTUNGSRAT

Prof. Dr. sc. techn. Reinhard Erfurth
Stiftungsrat mit Schwerpunkt Architektur und Ingenieurwesen, Sachsen

Prof. Dr. Reinhard Erfurth ist heute Inhaber der Firma Erfurth Projektdesign und war von 1990 bis 2015 geschäftsführender Gesellschafter der Ingenieurgesellschaft Erfurth + Partner/Beratende Ingenieure. Als Experte für konstruktiven Ingenieurbau kann der Bauingenieur Prof. Dr. Reinhard Erfurth unter anderem auf seine zwei Promotionen zu den Themen „Schubtragfähigkeit von Spannbetonträgern“ sowie „Weiterentwicklung des industriellen Bauens – ein methodisches Konzept“ verweisen. Er pflegte eine enge Freundschaft mit dem aus Chemnitz stammenden Pritzker-Preisträger Frei Otto (1925–2015), die er mit dem Buch „Frei Otto: Die Zukunft hat schon begonnen“ erstmals für einen größeren Kreis öffentlich macht – einem Buch, mit dem er zugleich für den Fortbestand dieses immensen Ingenieurwissens Sorge trägt. Sein gesellschaftliches Engagement für das Ingenieurwesen findet zudem Ausdruck in seinen zahlreichen Ämtern: Kuratoriumssprecher, Präsident und (zuletzt) Ehrenpräsident des Industrievereins Sachsen 1828 e. V., Aufbau und Ehrenpräsidentschaft der Ingenieurkammer Sachsen, Vorsitzender des Hochschulrates der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Er lehrt als Honorarprofessor an der Technischen Universität Chemnitz Industriebau und Baumanagement. 2012 wurde er mit dem Verdienstorden des Freistaates Sachsen ausgezeichnet. Seit 2003 ist er außerdem Honorarkonsul der Republik Österreich für den Freistaat Sachsen.

Urban Kaiser
Stiftungsrat mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit, internationale Projekte und Belange

Urban Kaiser, M. A. ist seit 2016 stellvertretender Leiter der Gruppe Stakeholder-Dialog und gesellschaftliche Akzeptanz am Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie (IMW) in Leipzig. Seine Forschungsaktivitäten gelten den Interdependenzen technischer und sozialer Entwicklungen auf internationalen Märkten, wobei der Schwerpunkt auf der Akzeptanz innovativer Produkte und Dienstleistungen in verschiedenen Bereichen der Nachhaltigkeit liegt. Vor seinem Einstieg in das Team des Fraunhofer IMW im Jahre 2008 war er drei Jahre lang für ein Marktforschungsunternehmen in Deutschland tätig und verfügt daher über ein umfangreiches Know-how auf dem Gebiet von qualitativen und quantitativen Methoden der sozialwissenschaftlichen Forschung. Urban Kaiser studierte Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Mainz und Riga (Lettland) und promoviert derzeit am Lehrstuhl für Environmental and Climate Policy der Hochschule für Politik (HfP) an der Technischen Universität München.

Dr. Stephan Kieselstein
Stiftungsrat mit Schwerpunkt Architektur und Ingenieurwesen, Sachsen

Dr. Stephan Kieselstein ist Gründerpionier und passionierter Maschinenbauingenieur. Seine erste Firma Kieselstein International zählt zu den Hidden Champions der sächsischen Industrielandschaft nach 1990 und ist Weltmarktführer bei der Herstellung von modernen Drahtziehanlagen und Drahtziehschälmaschinen sowie bei der Drahtverarbeitung. Er baute diese Firma zur Unternehmensgruppe Kieselstein aus und leitete sie, zuletzt als Prokurist, bis 2018. Er ist Inhaber zahlreicher Patente und Markenrechte. Im Oktober 2018 kehrte er in die Forschungsarbeit des Instituts Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e. V. zurück, in dem er seit 1996 Mitglied im Vorstand ist. Dr. Stephan Kieselstein ist zudem Mitglied im Wirtschaftssenat Sachsen des BVMW, Mitglied des Außenwirtschaftsbeirates des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit, Kurator des Industrievereins Sachsen 1828 e. V. sowie Mitglied im Vorstand des Forum Tiberius. Seine Ingenieur- und Unternehmertätigkeit wurde mit vielfachen Auszeichnungen gewürdigt, unter anderem mit dem Unternehmerpreis „Innovativer Mittelstand“, dem „Innovationspreis des Freistaates Sachsen“ und dem „Intec-Preis“ der Leipziger Messe. Dr. Stephan Kieselstein engagiert sich ebenfalls sehr intensiv für Kunst und Kultur. 2012 erhielt er dafür den Deutschen Kulturförderpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie e. V.

Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld
Stiftungsrat mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit, internationale Projekte und Belange

Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld wird wegen seiner nonkonformistischen Vorgehensweise bei der Entwicklung von Energiekonzepten von der Presse auch gerne als Energierebell bezeichnet. An der Technischen Universität Bergakademie Freiberg und an der Berufsakademie Sachsen, Staatliche Studienakademie Glauchau, lehrt er als Honorarprofessor zum Thema „Vernetzte energieautarke Gebäude“. Leukefeld wird von der Bundesregierung Energiebotschafter genannt und agiert als Mittler zwischen Forschung, Entwicklung und dem ausführenden Handwerk. Als Protagonist von TV-Serien reist der mehrfach ausgezeichnete Unternehmer, Dozent und Buchautor um die Welt, stets mit der Frage im Gepäck: „Wie werden wir in Zukunft leben?“ Leukefeld beleuchtet Versorgungsszenarien und räumt mit dem Vorurteil knapper Ressourcen auf. Er arbeitet zudem als Redner und Denkwandler beim Zukunftsinstitut.

Prof. Dr. Claudia Lux
Stiftungsrat mit Schwerpunkt internationaler Austausch, Sachsen, Berlin

Prof. Dr. Claudia Lux ist Honorarprofessorin am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. Für fünf Jahre war sie die Projektleiterin der Nationalbibliothek Katars bei der Qatar Foundation und arbeitete dort eng mit Sheikha Mozah (Chairperson) und Sheikha Hind (Vice Chairperson und CEO) sowie Rem Koolhaas und seinem Büro OMA zusammen. Zuvor war sie Generaldirektorin der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin sowie Direktorin der Senatsbibliothek Berlin. Des Weiteren wurde sie zur Präsidentin der Internationalen Vereinigung bibliothekarischer Verbände und Einrichtungen (IFLA) gewählt und hatte von 2007 bis 2009 als dritte Deutsche dieses Amt inne. Sie ist Sozialwissenschaftlerin und promovierte im Fach Sinologie. Sie arbeitete in der Ostasienabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin und war in mehreren Forschungsprojekten tätig.

Dr. Oliver Uecke
Stiftungsrat mit den Schwerpunkten gesunde Gesellschaft, Sachsen und internationale Projekte und Belange

Dr. Oliver Uecke ist Leiter Geschäftsentwicklung und Finanzen beim Start-up-Unternehmen Lipotype GmbH mit Sitz in Dresden, einer Firmenausgründung des Max-Planck-Instituts für Zellbiologie und Genetik in Dresden. Zuvor leitete er das EU-finanzierte Projekt „Effektivität des Technologietransfers in der Biotechnologie“ an der Technischen Universität Dresden sowie die Geschäftsentwicklung in zwei Technologietransferprojekten der Biotechnologie am Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden. Er war Gründungsleiter für Biotechnologie der Entrepreneurship-Initiative „dresden exists“ der Technischen Universität Dresden. Verschiedene Stationen der beruflichen Laufbahn führten durch Unternehmen wie GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG in München, perdata Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH in Leipzig sowie die nomic Research & Coaching GmbH in Leipzig. Seine Promotion zum Thema „Kommerzialisierung der Forschung in der Biotechnologie? Wirksamkeit des Innovationsprozesses und des Technologietransfers im Biotechnologiesektor“ wurde bei Springer publiziert. Er absolvierte ein Diplomstudium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Leipzig und am Helios Research Center Berlin sowie im Erasmus-Austauschprogramm mit Spezialisierung auf das Unternehmertum an der Jönköping International Business School in Schweden.
Er engagierte sich bislang gesellschaftlich im Sonnenstrahl e. V. – Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche in Dresden sowie in der Stiftung für Freiwillige im Bildungsbereich in (TEGV) in Istanbul sowie als Vizepräsident der internationalen Studentenorganisation AIESEC in Leipzig.

MENTOREN

Dirk Böttner-Langolf

Der Kommunikator und PR-Berater (DAPR) Dirk Böttner-Langolf arbeitet seit April 2014 am FRAUNHOFER-ZENTRUM FÜR INTERNATIONALES MANAGEMENT UND WISSENSÖKONOMIE IMW. Er leitet am sozioökonomisch ausgerichteten Fraunhofer-Institut in Leipzig die Abteilung Marketing und Kommunikation und die Gruppe Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement. Seit 2019 leitet er zusätzlich die Gruppe Empfang und Repräsentation. Böttner-Langolf zeichnet für die gesamte interne und externe Kommunikation inklusive Event- und Veranstaltungsmanagement des Instituts verantwortlich. Seine vorherigen Stationen führten ihn vom Hessischen Landtag, 1994, (Regionalmitarbeiter einer Landtagsabgeordneten), über den Deutschen Bundestag, 1994, (Mitarbeiter einer Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin) zum Verband der deutschen Automobilindustrie, VDA, 2008 (Aufbau der Kommunikationsabteilung, Assistent der Abteilungsleitung), zur WirtschaftsVereinigung Metalle, 2008 (WVMetalle) als Referent für Kommunikation, Koordination und Projektmanagement, Pressesprecher und als Pressesprecher der Unternehmensinitiative Metalle pro Klima. Er schloss 2007 ein Fernstudium PR- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Deutsche Presseakademie (depak) Berlin als geprüfter Public Relations-Berater (DAPR) ab. Von 1993-2004 widmete er sich dem Studium der Politologie an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt/Main. 2003 zählte er zu den Gründungsmitgliedern des Bundesverbandes Deutscher Pressesprecher. Von 1997 bis 2005 gehörte er dem Verwaltungsrat der Kreissparkasse Groß-Gerau an.

Dr. Jörg Wetterau

Dr. Jörg Wetterau arbeitet als freiberuflicher Kommunikator für Technologie, Innovation & Wissenschaft und ist Inhaber des „Labor für Kommunikation“. Er war bis 2018 Leiter Technologiekommunikation & Fachpresse, Communications & Marketing der Heraeus Holding GmbH, bei Messer Griesheim. Zuvor war er als freiberuflicher Fach- und Wissenschaftsjournalist und Wissenschaftlicher Angestellter an der Justus-Liebig-Universität Gießen, JLU (Institut für Anorganische und Analytische Chemie I) tätig. Dissertation bei Prof. Dr. Johannes Beck (Institut für Anorganische und Analytische Chemie I, Justus-Liebig-Universität Gießen) "Über Chalkogenidhalogenide des Wolframs mit und ohne Metall-Metall-Bindungen und ein neues Selen-Polykation". Diplomarbeit bei Prof. Dr. Johannes Beck, Institut für Anorganische und Analytische Chemie I, Justus-Liebig-Universität Gießen, Studium der Chemie (Diplom) an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Abschluss: Diplom-Chemiker. Dr. Jörg Wetterau ist Mitglied im Bundesverband deutscher Pressesprecher, Gesellschaft Deutscher Chemiker, Gesellschaft Deutscher Naturforscher sowie im Bundesvereinigung der Fachjournalisten.