Die junge, nachfolgende Generation
muss  immer wieder in die Gestaltung von Zukunft
verantwortlich integriert werden.

Gerhard Süß

Die Stiftung

Die Stiftung stellt sich vor

Gerhard Süß († 1.10.2001) und Holger Süß, Vater und Sohn, durchstreiften gern und oft ihre Heimatstadt Chemnitz (von 1953 bis 1990 Karl-Marx-Stadt). Die beiden Ingenieure haben beide auf ihre Weise den Wiederaufbau der Stadt miterlebt. Gerhard Süß, der ehemalige Direktor der Bezirksdirektion des Straßenwesens Karl-Marx-Stadt, nach dem Zweiten Weltkrieg, Holger Süß, der Bauingenieur für Brückenbau, nach der Wende. Eine Erfahrung, die Vater und Sohn verbindet.

Daraus entwickelt sich der gemeinsame Wunsch, die Leidenschaft fürs Ingenieurwissen mit einem über das unmittelbare berufliche Wirken hinausgehenden Engagement zu verknüpfen. Es ist der Wunsch, das eigene Wissen weiterzugeben und auch der jungen, nachfolgenden Generation Verantwortung zu übertragen und sie in die Gestaltung der Zukunft einzubeziehen. Dabei ist es ihnen ein besonderes Anliegen, deutsches mit internationalem Ingenieurwissen zusammenzuführen.

Im Jahr 2017 setzt Holger Süß gemeinsam mit Hannelore Süß, der Witwe von Gerhard Süß, diese Ideen in die Tat um und erfüllt damit die Bitte seines Vaters, seine Vision und die Begeisterung für das Ingenieurwesen sowohl beruflich wie auch in Form von gesellschaftlichem Engagement weiterzuleben. Sie gründen die MSAO FUTURE FOUNDATION und beauftragen die Architektin Ines Miersch-Süß mit der Stiftungsleitung, der Bestellung eines Kuratoriums sowie der Gestaltung von Projekten im Sinne der Stifter.

Die MSAO FUTURE FOUNDATION wurde am 22.1.2017 gegründet und am 15.2.2017 durch das Finanzamt als Stiftung privaten Rechts zur gemeinnützigen Tätigkeit anerkannt. Die MSAO FUTURE FOUNDATION ist eine nichtrechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts in Trägerschaft von Frau Ines Miersch-Süß und wird von dieser in Rechts- und Geschäftsangelegenheiten vertreten

Gerhard Süß

  •  24.5.1926 in Chemnitz geboren
  • 1941–1943 Lehre als technischer Zeichner in der Sächsischen Webstuhlfabrik Schönherr in Chemnitz
  • 1942–1943 Vorbereitungskurs für die Aufnahmeprüfung an der Staatlichen Ingenieurschule Chemnitz
  • 1943 Reichsarbeitsdienst (RAD)
  • 1944 Einberufung zum Kriegsdienst
  • 1945–1946 Britische Kriegsgefangenschaft
  • 1946–1947 Tiefbauarbeiter beim Rat der Stadt Chemnitz (Tiefbauamt)
  • 1946–1947 Vorbereitungskurs für das Hochschulstudium
  • 1947–1948 Architekturstudium an der Technischen Hochschule Dresden
  • 1948–1953 Technischer Sachbearbeiter/Bezirksingenieur beim Rat der Stadt Chemnitz (Dezernat Bauwesen) und u. a. Bauleiter bei der Errichtung der Chemnitzer Radrennbahn
  • 1953–1955 Als Bauingenieur und Sachgebietsleiter Brückenbau zuständig für die Straßenunterhaltung des Bezirkes Karl-Marx-Stadt
  • 1955 Staatsexamen als Bauingenieur an der Ingenieurschule für Bauwesen Glauchau
  • 1956–1960 Stellvertretender Leiter und später Leiter der Investbauleitung Straßen- und Brückenbau des Bezirkes Karl-Marx-Stadt
  • 1960–1965 Amtsleiter des Staatlichen Straßenbauaufsichtsamts des Bezirkes Karl-Marx-Stadt
  • 1965–1982 Direktor der Bezirksdirektion des Straßenwesens Karl-Marx-Stadt
  • 1971 Ernennung zum Vorsitzenden des Bezirksfachausschusses Straßenwesen bei der Kammer der Technik
  • 1973 Ernennung zum Oberingenieur
  • 1983–1989 Als wissenschaftlicher Spezialist bei der EIBS Berlin, Träger der Forschungs- und Entwicklungsaufgaben im Straßenwesen der DDR
  • 1.10.2001 in Dresden verstorben

Holger Süß

Holger Süß wird am 6.8.1968 in Chemnitz geboren. Er verbringt hier seine Schulzeit und schließt sein Abitur mit Sprachspezialisierung ab. 1988 nimmt er an der Hochschule für Verkehrstechnik in Dresden ein Studium im Bauingenieurwesen auf. Seine Leidenschaft gilt dem Brückenbau, und er ist bereits während der Studienzeit an wichtigen Brückenbauprojekten beteiligt – am Bau der Elstertalbrücke Pirk, der Pleißetalbrücke Crimmitschau und der Elbebrücke Pirna.

Er beginnt seine berufliche Laufbahn als Projektingenieur für Tragwerksplanung bei Leonhardt, Andrä und Partner. 1997 wird er zum Prüfingenieur der AMD-Fab-30-Baustelle und ist ab da als Spezialist für Halbleiter- und Reinraumindustrien in Bauprojekten für internationale Großunternehmen tätig.

Seit 2009 ist er im Projektmanagement des Berliner Flughafens für konstruktionstechnische Teillösungen verantwortlich.

Holger Süß ist seit 2002 mit der Architektin Ines Miersch-Süß verheiratet. Sie leben in Dresden und haben zwei Töchter: Patricia Süß und Goia Felicitas Süß.

MSAO GERMAN ARCHITECTURE & ENGINEERING INTERNATIONAL CONSULTANTS

MSAO (MIERSCH-SUESS ARCHITECTURAL OFFICES) ist ein international tätiges Architekturbüro mit Sitz in Dresden und Berlin. Es wird von der Architektin Ines Miersch-Süß (Inhaberin) und Holger Süß (CFO) geführt.

Das Büro wurde 2015 neu gegründet und vereint verschiedene Ingenieur- und Architekturdienstleistungen mit internationalem Fokus. Die Tätigkeitsfelder des Büros lassen sich untergliedern in CULTURAL & URBAN HIGHLIGHTS, HIGHTECH INDUSTRY & RESEARCH und HIGH END MOBILITY. Dahinter stehen ein Spezialwissen und Erfahrungen aus 25 Jahren Projekttätigkeit im Bereich von Städtebau und Architektur, Design und Designmanagement, Masterplanung für Kulturgroßprojekte und designtechnischer Beratung bei anspruchsvollen Projekten. Als wichtige und herausragende Referenzen dieser Jahre sind unter anderem folgende Projekte zu nennen: 1st Silicon Wafer Fab Plant Kuching, AMD Fab 30 Dresden, Infineon DRAM 300 Dresden, Infineon Research Development Center Dresden, Masterplan Residenzschloss Dresden als Museumszentrum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Masterplan Museumslandschaft Sachsen 1) 1999 für Dresden und 2) 2008, Masterplan Zentraldepot der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Ausstellung der Mineralogischen Sammlung Freiberg, Masterplan Bauhaus-Archiv Museum für Gestaltung Berlin, Zentraldepot Museumslandschaft Kassel, Roche NPK, Bau 235 Kaiseraugst, Roche Biologics IV Penzberg, Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“.

Das Büro verfügt über besondere Kompetenzen bei Großprojekten mit komplexen Strukturen sowie bei Projekten, wo eine Verbindung zwischen Technik, Konstruktion und Design gefragt ist, und im Innovationsmanagement.

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